Veränderungen – Das Leben ist davon geprägt. verweigert man sich den Änderungen, so entscheidet man sich für die Stabilität auf Kosten der Entwicklung.
Ich weiß, in meinem Leben ändern sich zur Zeit sehr viele Sachen. Teils absichtlich, aber vor allem ohne meine direkte Einwilligung. Ich begrüße diese Phase der Bewegung. – Es bringt Bewegung und weht den Staub weg.
Es heißt, dass man für Änderungen auf das Alte, das Lieb geworden aufgeben müsse – Aufgabe und Verzicht. In der Esotherik heißt es, mann solle bereit sein Dinge gehen lassen zu können – sie nicht fest zu halten. Das ist sicher nicht falsch. Es handelt sich aber dabei um das Leben, welches einen ausmacht. Es sind nicht nur die Erinnerungen, man selbst müsste sich aufgeben.Aufgeben und damit verraten. Es ist quasie ein eingeständnis, dass das Vergangene jetzt nicht mehr Wahr und richtig ist.
(Ich hatte einen Traum. Durch ihr wurde ich wach, was auch die Erstellungszeit dieses Artikels erklärt.)
Ich stand vor einem sehr rustikalen hölzernen Regal, in dem offenbar die Dinge meines Lebens standen. Oben die ohne wirkliche Bedeutung. Der persönliche Wert nahm nach unten hin zu. Die Person, die “mir half” – ich kann sie nicht zuordnen, aber es war eine Frau – reichte mir einige Dinge, von denen ich mich trennen müsse. Als ich verstand, dass sie sich von oben nach unten vorabeidete, griff ich nach unten-links. Es war ein Album mit all den Erinnerungen, die mein Leben ausmachten. Als ich es durchblätterte, wurde mir schlagartig klar, dass ich mich nicht von meinem Leben trennen werde. Ich werde meiner Vergangenheit, all dem, was mich ausmacht und schlussendlich zu dem gemacht hat, was ich heute bin, den Rücken kehren!
Und dann schlug es zu:
Es ist nicht nötig alles aufzugeben – es ist nicht nötig irgendwas aufzugeben. Du musst niemanden, weder dich, einen oder etwas anderes verraten, um dich zu entwickeln. Es ist niemand nötig, der dir sagt, was du zu tun oder zu lassen hast. – Es ist keinerlei Zwang nötig!
Zwang, Verlust und Angst bewirken nur negative Gefühle, die uns an alte Strukturen bzw. Gewohnheiten binden werden. – Ganz zwangsweise. Die Folge daraus ist, dass wir uns einbilden, wir gingen in eine für uns erstrebenswerte Richtung. Die Wahrheit ist aber, dass wir unser Selbst verraten und verleumden!
Mein Traum wurde beendet, durch einen klaren Gedanken, der in mein Bewusstsein schoss:
Veränderung bedeutet: Das Neue annehmen können!
Wir sind unsere Vergangenheit! Es gibt einen guten Grund dafür, dass wir sind wo und wer wir sind. Anzunehmen, wir könnten durch Selbstverstümmelung eine positive Entwicklung erzwingen ist so alt wie der Glaube, durch Verzicht und Pein Erleuchtet zu werden. Wir fühlen uns besser, wenn wir uns bestrafen, denn dann haben wir ja schließlich verdient, was wir uns erwünschen – Wir haben ja schließlich ein Opfer erbracht und dafür bezahlt. – Es zeigt sich allerdings ganz klar, dass es sich genau anders verhält. Jeder, der sich selbst vergewaltigt, zwingt sich zum Negativen. Eine denkbar schlechte Position, um positive Veränderungen bewirken zu wollen, oder?!
Es geht also einzig und allein darum, mit offenen Armen und erhebenden Gefühlen das Neue und das Schöne annehmen zu können. – Du bist es wert glücklich zu sein!