Google Earth unter ArchLinux 64

Google Earth – eine Sicht auf die Welt, die derweil wohl jeder kennt. Schätzen tun besonders jene dieses Programm, die sich damit versuchen zu Orientieren. (Natürlich ist Google Earth keine Orientierungshilfe für die Welt… Ich würde da doch eher zu einer nachhaltigen Erziehung und einem gesundem, sozialen Miteinander tendieren, aber das ist ein ganz anderes Thema.)

Wie dem auch sein. – Die Aufgabe Google Earth unter ArchLinux zu installieren gestalltest sich tatsächlich ungleich komplizierter als gedacht.

Es beginnt schon mal gut. “pacman- Ss google” bringt nichts, was in diesem Zusammenhang interessant wäre. Also wird kurz im “AUR” gestöbert und dann wird’s spannend:
Ein brauchbarer Eintrag und die Herausforderung aus losen Dateien erstmal ein Installationspaket zu machen. Was diese Vorgehensweise angeht, so verschließt sich mir zwar vollständig der Sinn, aber auch das ist eine Frage, die hier und heute keine Klärung finden wird.

Es muss also gebastelt werden. Um selbst Installationspakete erstellen zu können bedarf es des “base-devel” Paketes.
pacman -Sy base-devel
Das sollte natürlich installiert sein, denn sonst wird das alles nichts!

Die aktuelle Version (stand heute) findet sich unter http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=15270. Das TAR-Archiv habe ich erstmal in den “/tmp”-Ordner geschoben und entpackt (tar xzvf google-earth.tar.gz). Nach dem Wechsel in das Verzeichnis (cd google-earth) sehe ich die Projektdateien. Versuche ich ein “makepkg” auszuführen, um besagtes Installationspaket zu erstellen, stellt sich sehr klar heraus, dass es sich um eine 32-Bit-Software handelt. – Freude!

Das Problem liegt natürlich wieder tiefer, denn Arch liefert die 32-Bit-Bibliotheken bei einem 64-Bit-System nicht mit. Jetzt wird’s spannend!

Um diese installieren zu können, muss ein weiteres Repository eingebaut werden. Wie das geht siehst du hier: Community-Repository von ArchLinux

Nun müssen noch die nötigen “lib32″-Pakete installiert werden.
pacman -S –needed lib32-qt lib32-nvidia-utils lib32-gtk2 lib32-curl lib32-glibc

Ich habe festgestellt, dass das “lib32-nvidia-utils”-Paket wirklich benötigt wird, selbst wenn man gar keine Nvidia-Grafikkarte einsetzt. Vielleicht hatte ich nur Probleme ohne die Libs, weil ich sie schon mal installierte und nun kann Arch nicht mehr ohne sie “leben”. Na jedenfalls…mit ein bisschen Gefummel bekommt man auch das “lib32-libgl”-Paket installiert…für den Fall der Intel-Alternative. Für ATI soll es da wohl auch ein Paket geben (lib32-catalyst-util), aber es lässt sich (heute) nicht finden. :-)

Will man später den “lib32″ wieder loswerden, so kann man das bequem mit “pacman -R lib32” tun. – Es sollte aber niemals auf eben diesem Weg installiert werden. – Das funktioniert nur so, wie oben beschrieben!!!

Nun ist die Basis für eine erfolgreiche Installation gegeben. Nur noch “PKGBUILD” muss davon überzeugt werden, dass es geht.
vi PKGBUILD
arch=(‘x86_64′)

Jetzt kann “makepkg” angestoßen werden. Läuft alles erfolgreich durch, wovon ich nun mal blind ausgehe, entsteht das Ergebnis namens “google-earth-5.1.3533.1731-1-x86_64.pkg.tar.gz”. Als root führe man nun “pacman -U google-earth-5.1.3533.1731-1-x86_64.pkg.tar.gz” aus und auch an dieser Stelle sollte alles durchlaufen.

googleearth” startet das Programm an. – Hoffentlich!

Nun folgt die große Überraschung:
Es startet, aber es ruckelt. …und ja 3D ist auf meiner Büchse möglich…Mist auch!

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2 Antworten auf Google Earth unter ArchLinux 64

  1. Ila Delling@fernseher test sagt:

    Hey, schöner Artikel, der RSS Hyperlink funktioniert leider nicht, aber ansonsten top Homepage!

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